14.07.2009

Radiotracker

RadiotrackerEs soll ja Leute geben, die können von Musik nicht genug bekommen. Und so schwellen die MP3-Sammlungen einiger Personen auf etliche Gigabytes an. Da ein solches Hobby, wenn man es legal betreibt, allerdings auch eine Menge Geld kostet, hat sich jemand ein paar Gedanken gemacht, die wohl ungefähr so lauteten: Was hat hat man eigentlich früher gemacht um Musik aufzunehmen? Man hat sich vor das Radio gesetzt, eine (Audio-) Kassette in das Tapedeck gesteckt und auf seine Hits gewartet. Nun, dieses Prinzip nutzt Radiotracker auch. Nur nutzt Radiotracker Webradios, dort bekommt das Programm recht hochwertige Musik aus aller Welt geliefert, inklusive MP3-Tag’s, inkl. Cover. Durch ein Ausgeklügeltes System namens MusicFinder ist es sogar möglich, die Titel aufzunehmen die man sucht. Das kann manchmal ein bisschen dauern, bis der gewünschte Titel dabei war.

Es geht aber auch anders, man kann mehrere Web-Radio-Stationen gleichzeitig überwachen. Dies können bis zu 100 von mehr als 20.000 Stationen sein. Wobei auch der Lieblingssender (falls er denn fehlen sollte) hinzugefügt werden kann. Durch die Überwachung mehrerer Stationen können komplette Genres abgedeckt werden und so landen nach ca. einer Stunde mehrere hundert Titel auf der Festplatte. Ein wenig Ausschuss gibt es allerdings trotzdem, denn einige Web-Radio-Stationen quatschen oder spielen Ihre Jingles mit in die Lieder hinein. Sollte einem das bei einem Sender besonders auffallen gibt die Möglichkeit diesen zu verbannen. Der integrierte Player macht diese Arbeit besonders effektiv. Apropos Player: Lustig finde ich die Einblendung des Songtextes unter der Playlist. So kann auch der nicht Textsichere User mitsingen.

Die Oberfläche des Radiotracker ist übersichtlich gestaltet und man kommt sehr schnell zu seinem Ziel. Und weil die Datenmengen relativ schnell anwachsen, kann man auch Limits angeben, z.B. nach einer bestimmten Datenmenge oder nach einer Stunde aufzuhören. Einziges Manko: die Tracks werden am Anfang und am Schluss gefadet, so werden die meisten Jingles und Moderationen aus dem Lied gehalten. Jedoch ist es nicht bei jedem Musikstück als schön anzusehen, so z.B. bei einem Live-Mitschnitt eines Konzertes. Aber ansonsten ist Radiotracker eine gute Lösung um seine Musiksammlung schnell und kostengünstig anwachsen zu lassen.

Auf der Internetseite gibt es eine Demoversion zum kostenlosen Download zum probieren. Wem dies nicht genug ist, da verlose ich hier im Blog drei Lizenzen für Radiotracker Platinum an diejenigen, die hier in diesem Beitrag bis zum 31.07.2009, 23:59 Uhr einen Kommentar hinterlassen.

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Kommentare

Hi Matthias,
Danke für den Tipp. Die Software hatte ich früher schon mal installiert und am Laufen gehabt. Nach einem Update auf die 5er Version (glaube ich….) hat es aber dann Probleme gegeben. Die Software war nicht ausgereift und in deren Forum hagelte es Beschwerden von vielen vielen Usern….

Ich hofffe, du hast eine stabile und zuverlässige Version installiert.

Gruß,
Christian

Ich für meinen Teil hatte lediglich Probleme damit, dass wenn ich die MP3s auf einem Netzwerkspeicher ablegen wollte, die Software recht lahm wurde. Nachdem ich allerdings die Pfade auf die lokale Platte geändert hatte, lief eigentlich alles wie Butter.

Wie ich schon im Text geschrieben habe ist das einzige Manko, das Faden am Anfang und Ende des Titels. Sonst war es eine überwiegend gute Qualität.

Das klingt doch mal wirklich interessant. Hab die Demoiversion getestet und würde mich über eine “Lizenz” schon sehr freuen.

Grüße
Gerhard

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